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Tuesday, December 12, 2006

Vom web 2.0 zum web 3.0

Ja, das Blog habe ich jetzt etwas vernachlässigt. Aber ich hatte ja auch Gründe für. Es hat sich inzwischen einiges getan in der "Web 2.0-Branche" aber auch bei uns, inzwischen soviel, dass ich es gar nicht in ein Post packen kann. Daher erstmal ein kurzes "ich bin wieder da" und demnächst mehr. Ein Häppchen vorgweg, natürlich die Blogger-Konferenz in Paris. Einfach nur mal so als Hinweis.

Saturday, October 28, 2006

Podcasting Professionell

Ist doch immer so. Man möchte handeln, es fehlt einem aber die "wirkliche" Orientierung. Wie schön wäre es, wenn man für jede Angelegenheit eine Wiki-Datenbank hätte. So eine Wiki-Datenbank gibt es für diejenigen, die sich mit Podcasts befassen wollen. Will man publizieren, produzieren, abonnieren oder aber einfach nur anhören? Wenn man es nicht dem Zufall überlassen will, kann man sich hier Infos holen.

Thursday, October 26, 2006

Wikipedia adè? Citizendium kommt?



Larry Sanger
, Wikipedia-Mitgründer, hält das Projekt Wikipedia in seiner jetzigen Organisationsform für gescheitert. Seine Antwort: www.citizendium.com

Social Software und Wissensmanagement

Zusammengefasst kann man sagen: "Der Einzug von Web-2.0-Technologien in Firmennetzwerken hat enorme Auswirkungen auf das Wissensmanagement von Unternehmen."

Semantisches Web?


Googlen ist out? Mnemomaping ist in? Ich weiß zwar noch nicht, ob die Idee hinter www.mnemo.org auf der RFD-Sprache basiert, was man ja sonst so hört, wenn vom semantischen Web gesprochen wird. Eine Mischung aus Mindmap und Suchmaschine, welche es ermöglicht, die Unmenge an Treffern einer üblichen Suchmaschine zu reduzieren. Sehr vielversprechend.

Die digitale Bohème



"Wir nennen es Arbeit. Die digitale Bohème oder intelligentes Leben jenseits der Festanstellung." von Friebe und Lobo. Zwei kreative Arbeiter konstruieren, propagieren und preisen ihre Identität und machen aus der Not eine Tugend. Man fühlt sich doch gleich besser, wenn man seine traditionellen Wurzeln in einer gesellschaftlichen Gruppe verankert, die eines auf jeden Fall mit der sich selbst ausgerufenen "digitalen Bohème" gemeinsam hat: kein Geld.
Außer eines akademsich anmutenden Stils, der es mit Vertretern der soziologischen Wissenschaftswelt nicht spart, bietet das Buch viele interessante Anegdoten aus der Weltgeschichte aber auch interessante Ansichten über die neusten Entwicklungen aus dem Web 2.0. Nachdem die Autoren die Lebenslügen der Festangestellten entlarven, beschreiben sie die Grundwährung sozialer Netzwerke. Im Grunde genommen ist es der Respekt, welcher soziale Bindungen entstehen läßt, so zumindest die Autoren. Soziale Netzwerke wie myspace, youtube oder sevenload basieren auf einem Prinzip, welches prägend war für die Schwarzenghettos der US-Großstätten, für die Hip-Hop und die Graffiti-Kultur.

Wird es nun in Zukunft eine digitale Bohème geben oder nicht? Nun wenn man eine postmoderne Position einnimmt, ist diese Frage obsolet. Robert Musil sagt: "Wenn es einen Realitätssinn gibt, muß es auch einen Möglichkeitssinn geben". Und wie es unsinnig ist darüber zu debattieren, ob es das Web 2.0 gibt oder nicht, ist diese Frage bezogen auf diese vorerst hauptsächlich in Berlin lebende Gesellschaftsgruppe ebenso nicht relevant. Man propagiert sie und schon ist sie da und wird größer und größer. Es entsteht etwas, was die Systemtheorie mit dem Begriff Emergenz beschreibt.

Wednesday, October 25, 2006

Was die Zukunft angeht.

Wenn es um Zukunftsforschung im Bereich des Web 2.0 geht, dann ist Z Punkt GmbH die erste Adresse.

Tuesday, October 24, 2006

"Google Custom Search Engine"

Nun wollte ich mich als ein sogenannter "early adopter" outen und habe das neue Angebot von Google im Blog sofort implementiert. Da sich das Blog ebenfalls in einer beta-Phase befindet, sieht es auch dementsprechend aus. Viel zu viele Plugins. Mal gucken, welche von denen sich bei mir im Blog durchsetzen werden.
Aber zum Customer Search Engine: im Grunde genommen konnte man ja das Suchfeld schon immer bei sich auf der Website implementieren. Das neue jetzt: man kann selbst bestimmten, auf welchen Seiten gesucht wird. Es ist also auch eine Art social bookmarking. Del.icio.us und co. bekommen starken Konkurrenten. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.

Saturday, October 14, 2006

netxt10years

Sicherlich die interessanteste Site im deutschen Netz, wenn es um das Thema Web 2.0 geht und Herr Dr. Weigend wohl die interessanteste Person dazu. Hier ein Videocast, den ich bei sevenload.de gefunden hab:

Friday, October 13, 2006

Stabilität und Dynamik von Weblog-Praktiken

In der Offlinewelt würde man das, was ich jetzt machen werde wohl lautes Lesen nennen. Die Forschungsstelle "Neue Kommunikationsmeden" an der Universität Bamberg hat im Internet einen Bericht über Weblogs und Blogosphäre veröffentlicht. Ich blogge dann mal die wesentlichen Kernaussagen und das Interessante heraus:

- Was haben Blogger für Motive?
Spaß, Lust am Schreiben, Wunsch eigene Erlebnisse und Gedanken für sich festzuhalten

- Was sind die häufigsten Themen?
Berichte aus dem Privatleben, Fotos/Bilder, kommentierte Links zu anderen Online-Seiten, multimediale Inhalte wie Filmdateien oder Podcasts werden immernoch recht selten veröffentlicht

- Welche Blogs wurden untersucht?
Im mittelpunkt der Untersuchung standen "politisch engagierte Blogger".

- Was Lesen die Leser gerne?
persönliche Erlebnisse, kommentierte Links, Humor/Spaßiges, Inhalte über geteilte Hobbies, Leser erwarten eher kurze Beiträge, Leser wollen, dass Autoren eher eigene Beiträge schreiben, als wenn sie sich auf Kommentare beziehen

Die Studie baut vor allem auf eine Befragung aktiver Blogger, Ex-Blogger und der Leser.

So banal das vielleicht klingt, man unterscheidet zwischen den "Provider-Bloggern" und den "Stand-Alone-Bloggern".

Nur 1/5 der befragten Ex-Blogger hatte das Weblog länger als ein Jahr geführt.

Die Hälfte der aktiven und mehr als 80 Prozent der nicht aktiven Blogger lesen bis zu zehn Weblogs regelmäßig.

Was finden die Leser interessant in Weblogs:

Interessant auch, dass die meisten Leser von thematisch ausgerichteten Weblogs erwarten, dass sie sich auch anderen Themen widmen. Nur Leser von Weblogs mit den Themen Sport, Finanzen/Wirtschaft und Unternehmensneuigkeiten erwarten eine monothematische Ausrichtung.

Auch werden von den Lesern eher kurze Texte bevorzugt. Diese Erwartungshaltung variiert jedoch themenabhängig.

Ebenfalls variiert themenabhängig die Erwartungshaltung des Lesers gegenüber der Textlänge und der Nutzung multimedialer Mittel.
Möchte also jemand anfangen ein Blog zu schreiben, sollte er immer in folgenden drei Dimensionen denken:

Die im Blogroll angezeigten Links zu anderen Bloggern kann man als "soziales Kapital" betrachten.

Smart Mob

Howard Rengold schreibt in seinem Buch "Smart Mob": „The ‚Killer-Apps’ of tomorrow's mobile infocom industry won't be hardware devices or software programs but social practices." Bei Sevenload gab es aktuell solch ein Mini-Smart Mob: Die ConniSG hat Kekse gebacken, für alle aber auch für einige Auserwählte:
'GRÜSSE AN MEINE SPECIAL GUESTS ;-)' von Conni SG