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Tuesday, December 12, 2006

Vom web 2.0 zum web 3.0

Ja, das Blog habe ich jetzt etwas vernachlässigt. Aber ich hatte ja auch Gründe für. Es hat sich inzwischen einiges getan in der "Web 2.0-Branche" aber auch bei uns, inzwischen soviel, dass ich es gar nicht in ein Post packen kann. Daher erstmal ein kurzes "ich bin wieder da" und demnächst mehr. Ein Häppchen vorgweg, natürlich die Blogger-Konferenz in Paris. Einfach nur mal so als Hinweis.

Saturday, October 28, 2006

Podcasting Professionell

Ist doch immer so. Man möchte handeln, es fehlt einem aber die "wirkliche" Orientierung. Wie schön wäre es, wenn man für jede Angelegenheit eine Wiki-Datenbank hätte. So eine Wiki-Datenbank gibt es für diejenigen, die sich mit Podcasts befassen wollen. Will man publizieren, produzieren, abonnieren oder aber einfach nur anhören? Wenn man es nicht dem Zufall überlassen will, kann man sich hier Infos holen.

Thursday, October 26, 2006

Wikipedia adè? Citizendium kommt?



Larry Sanger
, Wikipedia-Mitgründer, hält das Projekt Wikipedia in seiner jetzigen Organisationsform für gescheitert. Seine Antwort: www.citizendium.com

Social Software und Wissensmanagement

Zusammengefasst kann man sagen: "Der Einzug von Web-2.0-Technologien in Firmennetzwerken hat enorme Auswirkungen auf das Wissensmanagement von Unternehmen."

Semantisches Web?


Googlen ist out? Mnemomaping ist in? Ich weiß zwar noch nicht, ob die Idee hinter www.mnemo.org auf der RFD-Sprache basiert, was man ja sonst so hört, wenn vom semantischen Web gesprochen wird. Eine Mischung aus Mindmap und Suchmaschine, welche es ermöglicht, die Unmenge an Treffern einer üblichen Suchmaschine zu reduzieren. Sehr vielversprechend.

Die digitale Bohème



"Wir nennen es Arbeit. Die digitale Bohème oder intelligentes Leben jenseits der Festanstellung." von Friebe und Lobo. Zwei kreative Arbeiter konstruieren, propagieren und preisen ihre Identität und machen aus der Not eine Tugend. Man fühlt sich doch gleich besser, wenn man seine traditionellen Wurzeln in einer gesellschaftlichen Gruppe verankert, die eines auf jeden Fall mit der sich selbst ausgerufenen "digitalen Bohème" gemeinsam hat: kein Geld.
Außer eines akademsich anmutenden Stils, der es mit Vertretern der soziologischen Wissenschaftswelt nicht spart, bietet das Buch viele interessante Anegdoten aus der Weltgeschichte aber auch interessante Ansichten über die neusten Entwicklungen aus dem Web 2.0. Nachdem die Autoren die Lebenslügen der Festangestellten entlarven, beschreiben sie die Grundwährung sozialer Netzwerke. Im Grunde genommen ist es der Respekt, welcher soziale Bindungen entstehen läßt, so zumindest die Autoren. Soziale Netzwerke wie myspace, youtube oder sevenload basieren auf einem Prinzip, welches prägend war für die Schwarzenghettos der US-Großstätten, für die Hip-Hop und die Graffiti-Kultur.

Wird es nun in Zukunft eine digitale Bohème geben oder nicht? Nun wenn man eine postmoderne Position einnimmt, ist diese Frage obsolet. Robert Musil sagt: "Wenn es einen Realitätssinn gibt, muß es auch einen Möglichkeitssinn geben". Und wie es unsinnig ist darüber zu debattieren, ob es das Web 2.0 gibt oder nicht, ist diese Frage bezogen auf diese vorerst hauptsächlich in Berlin lebende Gesellschaftsgruppe ebenso nicht relevant. Man propagiert sie und schon ist sie da und wird größer und größer. Es entsteht etwas, was die Systemtheorie mit dem Begriff Emergenz beschreibt.

Wednesday, October 25, 2006

Was die Zukunft angeht.

Wenn es um Zukunftsforschung im Bereich des Web 2.0 geht, dann ist Z Punkt GmbH die erste Adresse.

Tuesday, October 24, 2006

"Google Custom Search Engine"

Nun wollte ich mich als ein sogenannter "early adopter" outen und habe das neue Angebot von Google im Blog sofort implementiert. Da sich das Blog ebenfalls in einer beta-Phase befindet, sieht es auch dementsprechend aus. Viel zu viele Plugins. Mal gucken, welche von denen sich bei mir im Blog durchsetzen werden.
Aber zum Customer Search Engine: im Grunde genommen konnte man ja das Suchfeld schon immer bei sich auf der Website implementieren. Das neue jetzt: man kann selbst bestimmten, auf welchen Seiten gesucht wird. Es ist also auch eine Art social bookmarking. Del.icio.us und co. bekommen starken Konkurrenten. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.

Saturday, October 14, 2006

netxt10years

Sicherlich die interessanteste Site im deutschen Netz, wenn es um das Thema Web 2.0 geht und Herr Dr. Weigend wohl die interessanteste Person dazu. Hier ein Videocast, den ich bei sevenload.de gefunden hab:

Friday, October 13, 2006

Stabilität und Dynamik von Weblog-Praktiken

In der Offlinewelt würde man das, was ich jetzt machen werde wohl lautes Lesen nennen. Die Forschungsstelle "Neue Kommunikationsmeden" an der Universität Bamberg hat im Internet einen Bericht über Weblogs und Blogosphäre veröffentlicht. Ich blogge dann mal die wesentlichen Kernaussagen und das Interessante heraus:

- Was haben Blogger für Motive?
Spaß, Lust am Schreiben, Wunsch eigene Erlebnisse und Gedanken für sich festzuhalten

- Was sind die häufigsten Themen?
Berichte aus dem Privatleben, Fotos/Bilder, kommentierte Links zu anderen Online-Seiten, multimediale Inhalte wie Filmdateien oder Podcasts werden immernoch recht selten veröffentlicht

- Welche Blogs wurden untersucht?
Im mittelpunkt der Untersuchung standen "politisch engagierte Blogger".

- Was Lesen die Leser gerne?
persönliche Erlebnisse, kommentierte Links, Humor/Spaßiges, Inhalte über geteilte Hobbies, Leser erwarten eher kurze Beiträge, Leser wollen, dass Autoren eher eigene Beiträge schreiben, als wenn sie sich auf Kommentare beziehen

Die Studie baut vor allem auf eine Befragung aktiver Blogger, Ex-Blogger und der Leser.

So banal das vielleicht klingt, man unterscheidet zwischen den "Provider-Bloggern" und den "Stand-Alone-Bloggern".

Nur 1/5 der befragten Ex-Blogger hatte das Weblog länger als ein Jahr geführt.

Die Hälfte der aktiven und mehr als 80 Prozent der nicht aktiven Blogger lesen bis zu zehn Weblogs regelmäßig.

Was finden die Leser interessant in Weblogs:

Interessant auch, dass die meisten Leser von thematisch ausgerichteten Weblogs erwarten, dass sie sich auch anderen Themen widmen. Nur Leser von Weblogs mit den Themen Sport, Finanzen/Wirtschaft und Unternehmensneuigkeiten erwarten eine monothematische Ausrichtung.

Auch werden von den Lesern eher kurze Texte bevorzugt. Diese Erwartungshaltung variiert jedoch themenabhängig.

Ebenfalls variiert themenabhängig die Erwartungshaltung des Lesers gegenüber der Textlänge und der Nutzung multimedialer Mittel.
Möchte also jemand anfangen ein Blog zu schreiben, sollte er immer in folgenden drei Dimensionen denken:

Die im Blogroll angezeigten Links zu anderen Bloggern kann man als "soziales Kapital" betrachten.

Smart Mob

Howard Rengold schreibt in seinem Buch "Smart Mob": „The ‚Killer-Apps’ of tomorrow's mobile infocom industry won't be hardware devices or software programs but social practices." Bei Sevenload gab es aktuell solch ein Mini-Smart Mob: Die ConniSG hat Kekse gebacken, für alle aber auch für einige Auserwählte:
'GRÜSSE AN MEINE SPECIAL GUESTS ;-)' von Conni SG

Thursday, October 12, 2006

Tuesday, October 10, 2006

die wohnung, der albert

Dieser Albert ist schon ein komischer Typ: "Albert ist ein nimmermüder Kobold, ein Trickser, ein Spieler, ein Blender, ein Denker, ein Brabbler, ein Filou, unstet und sprunghaft. Er ist das Salz und das Haar in der Suppe der WG. " Die Faustsuppe muss er selber auslöffeln.

Read more at http://www.die-wohnung.com/blog/albert

Monday, October 09, 2006

Gespräch zwischen I, Me und dem Generalized Other

Manchmal verspüre ich die Lust nach einer bedeutungsschwangeren Zeile. Vor allem an solchen Tagen, an denen ich im Supermarkt mit der Kassiererin über den Lotto-Jackpot sprechen muss. Und weil dieses Buch von Chomsky schon seit einer Ewigkeit bei mir herumliegt, suche ich nochmal nach den Kaufgründen und stelle fest, dass ich gar nicht mehr weiß, warum ich das Buch gekauft habe. Wahrscheinlich war es mein erster Amazon-Versuch. Trotz allem findet sich auch in solchen Situationen eine Prise Bedeutung, die man dann eklezistisch in sein Weltbild pressen kann: "Man paßt sich ein weinig an und spürt, dass darin ein Privileg liegt. Weil es nützlich ist, glaubt man bald selbst an das, was man sagt. In diesem Augenblick hat man das System aus Indoktrinierung, Täuschung und Verzerrung bereits verinnerlicht und ist ein williges Mitglied der privilegierten Elite geworden, der Herrin über die Gedanken und die Indoktrinierung. Das ist überall so, ob unten oder oben. Es dürfte kaum einen Menschen geben, der diese so genannte >>kognitive Dissonanz<< aushalten kann: an etwas glauben, aber etwas anderes sagen. Man fühlt sich genötigt, gewisse Dinge zu sagen, und sehr bald glaubt man selbst daran, schon weil es gar nicht anders geht." Von der Theorie der "kognitiven Dissonanz" habe ich schon öfter was gehört. Irgendwie komme ich mit der Rolle des "der Kunde ist König" nicht zu recht. Wir laufen durch die Welt und sehen nur das, was in unser Hirn gerade so passt. Hätte Kafka eigentlich ein Blog gehabt? Diese "der Kunde ist König"- Sprechhandlungsmuster sind mir widerlich. Inzwischen habe ich es aufgegeben, nach Auswegen zu suchen. Ich kaufe einfach ein.

Sunday, October 08, 2006

Gleichstellungsgesetz 2.0


"Hallo, mein Name ist Bruce Spotts und ich unterrichte Public Speaking an der University of New Mexico. Mein Motto: beurteile niemals ein Buch anhand seines Covers. Nicht überall, wo eine Zwiebel auf dem Cover ist, muss gleich ein ehemaliges Mitglied der Waffen-SS drin vorkommen. Meine Empfehlung: einfach mal erstmal durchblättern und gucken, ob drin was Buntes vorkommt."

Read more at http://www.boingboing.net/

Eine Botschaft für die Edelpunker von der ASTA

Ich will ja garnicht sagen, welche Zeitung es gebracht hat aber hier mal das Zitat: "Die Gegner von George W. Bush glauben immer noch an Fakten. Das ist ihre Schwäche. Besser als die Linke haben Republikaner die Postmoderne verstanden: Sie erfinden ihre Wirklichkeit seit langem selbst." ...und dann weiter noch über die sogenannte "realitätsbezogene Gemeinde" (die Faktenhuber?): sie "bestehe aus Leuten, die glaubten, Lösungen entstünden aus der Untersuchung der Wirklichkeit: "So funktioniere die Welt aber nicht mehr", belehrt der Bush-Berater den Journalisten. "

Wollt ich nur mal so los werden. Bei Interesse gibt es weitere Erläuterungen.

Wie baue ich eine Community? Die Anfangsphase



Schon seit drei Tagen kurvt hier bei mir im Zimmer diese Fliege. Ich hab sie bis jetzt noch nicht gesehen, nur gehört. Mal schauen, wie lange sie es aushält. Bei meiner teilnehmenden Beobachtung in einer Community stelle ich fest, dass der Communityaufbau mit gefakten Identitäten garnicht mal so einfach ist. Der Dienstanbieter sollte eigentlich bedenken, dass sich so manch User verarscht vorkommen kann, wenn er merkt, dass die Person, zu der man seit einigen Tagen einen Kontakt hat, wahrscheinlich so garnicht wirklich existiert. Bei den vollbusigen, mit Photoshop bearbeiteten Figuren ist es ja nich so schlimm. Da geht man ja auch nicht ins Gästebuch, um Kontakt aufzunehmen. Auf der anderen Seite ist es natürlich sinnvoll, eine bestimmte Art von Community vorzutäuschen. Hobbyphotographen bekommt man wahrscheinlich erst garnicht in die Community, bevor man nicht diese kritische Masse erreicht. Diese kritische Masse soll bei 15.000 Leuten liegen. Ob diese Zahl stimmt, werde ich noch rauskriegen.

Saturday, October 07, 2006

Die Konsequenzen aus der Pisa-Studie

Die Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn macht sich sorgen. Die 15-Jährigen seien dümmer als ihre Altersgenossen in Kanada. Die Leistungsträger der Gesellschaft schielen schon auf das Elite-Internat Schloss Salem und würden ganz gerne den autoritären Erziehungskurs als Standard für (alle) ihre Schulen in Deutschland festsetzen; den Nürberger Trichter hat man auch schon ausgegraben. Schade nur, dass sich der Entführer von Frau Kampusch, Herr Priklopil das Leben nahm. Bei den Personalproblemen am Schloss würde er mit seinem sozialunternehmerischen Engagement durchaus gute Chancen auf Einstellung haben. Oder ist es doch Frau Kampusch´s Intellekt, der sie so eloquent erscheinen lässt? Auf so oder so ähnliche Gedanken muss man kommen, wenn man das Titelbild der aktuellen Titaninc sieht. Jedenfalls in dieser Maskerade scheint die Kanzlerin davon überzeugt, dass es mehr bringt, die Kinder irgendwo in einem Bonker abzusperren, als sie dem deutschen Bildungssystem zu opfern.

Friday, October 06, 2006

Buschka entdeckt

Und schon wieder eine Kuriosität aus dem Netz. Oder vielleicht inzwischen garnicht mehr Kuriosität, denn die Medienlandschaft wird sich drastisch verändern, Internetfernsehen und individualisiertes Fernsehen werden immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die Werbegelder werden in Zukunft immer mehr ins Internet wandern. Buschka bietet schon jetzt ein interessantes Konzept an. Viel Erfolg.


Read more at http://www.buschka-entdeckt.de/?page_id=14

Thursday, October 05, 2006

Poadcast Yourself

Gar nicht mal so uninteressant, was es bei podcast.de für Sender gibt. Ich weiß aber nicht, ob die 1.0 Kategorisierung so aufrechterhalten werden kann. Die Individualisierung beim Fernsehen schreitet voran. Interessant ist ebenfalls, dass bei podcast.de etablierte Sender wie RTL oder ffn neben "no name" Anbietern stehen. Ich habe auch bei Toni Mahoni im Archiv gewühlt, weil ich demnächst auch über die einzelnen Blogger etwas bloggen will. Da bin ich dann auf kyouradio.com gestoßen. Es gibt aber auch viele andere. Welchen Dienst man selber nutzen will, die Frage stellt sich vor allem dann, wenn man beabsichtigt, tatsächlich einen professionellen Sender zu machen. Demnächst aber mehr.....
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webzweinull

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Tuesday, October 03, 2006

Wie baue ich eine Community? Die Anfangsphase



Bericht einer teilnehmenden Beobachtung
Dabei steht natürlich nicht die Frage nach der Architektur der Software. Aller Welt redet von Social Software und Communities. Will man einen Internetdienst aufbauen, solle man zunächst eine Community bilden. Leichter gesagt als getan, denn wo keine Community ist, wird es auch per se keine geben. Da muss man schon als "Dienstleister" nachhelfen.

Die Community-Builder
Ich würde jetzt schätzen, bezogen auf eine Video- und Bildercommunity, man braucht zunächst so ca. 25 Teilnehmer, die proaktiv ihren Content einspeisen und quasi den Deinst und die Community simulieren.

Nette User
Auch hier muss vorher bedacht sein, welche Teilnehmer man sich wünscht. Sicherlich sind die neuen Medien bei der jüngeren Bevölkerung sehr beliebt. Doch sollte man wahrscheinlch nicht nur auf sie setzen. Die "gefaketen" User könnten z.B. sein: der nette Onkel mit Bart und seinen Photos vom Angelurlaub, oder der aus Deutschland in die USA ausgewanderte Mechaniker mit Photos von Palmen und dem Meer oder aber die junggebliebene Oma, die es sich im hohen Alter das Photographieren zum Hobby gemacht hat. Und was alle möglichst gemeinsam haben sollten: sie alle machen gerne "naturalistisch-perfekte" Bilder. Ein sehr beliebtes Motiv: Blumen.

Positiv Campaigning
Die "gefaketen" User sollen natürlich auch nicht nur dasein. Sie müssen proaktiv die Videos und Bilder anderer Teilnehmer bewerten. Durch ihre Einträge im Gästebuch und durch ihre Anmerkungen zu den jeweiligen Bildern und Videos bestimmen sie die Art des Benehmens. Dadurch entsteht bei neuen Usern ein "Willkommens-Effekt".

Lass sie Spielen
So eine "Fun-Community" braucht seinen Fun. Also müssen Spiele oder Ähnliches her. Zum Beispiel kann man eine vom "Freak" gemachte Show als ein spezielles Programm anbieten oder aber eine Schauspiel-WG in ihrem Alltag sich darstellen lassen. Ein spezieller Gast, vielleicht eine Sägerin oder ein Schauspieler, könnte ebenfalls als eine Spezialität angeboten werden. Bei all den Angeboten kommt es natürlch auf die Kontinuität an.

Soweit erstmal vom Forschungsfeld

Read more at sevenload.de


The Living Library - Eine "Gutmenscheninitiative"



Dropping Knowledge "droppt" so wie einzelne Tropfen in mein Bewußtsein. Etweder war es eine Absicht der Macher oder aber ist es nur ein Zufall. Ich habe den Eindruck, dass die Kommunikationswege und die Art des Kommunizierens sporadisch verläuft. Vielleicht schildere ich mal kurz wie ich darauf aufmerksam geworden bin:

Zunächst erstmal war da ein Artikel in der FAZ über das kommende Projekt. Es war so ca. zwei Wochen vor dem Stichtag. Anschließend war ich zufällig in Berlin und habe am Bahnhof im Fernsehen dafür die Werbung gesehen. Am Tag des Geschehens habe ich dann zu Hause versucht, live zu beobachten, was passiert. ABER, der Traffic war an dem Tag auf der Website anscheinend so hoch, dass die Live-Verfolgung unmöglich war. Und bis heute ist es immer noch nicht wirklich klar, was das Ergebnis des Ganzen sein soll.
Der Wikipedia-Artikel spricht über das Ziel, "einen weltumspannenden Dialog über die großen Probleme der Welt zu schaffen."

Nach wie vor ist das Echo des Events größer, als die Wirkung und man selbst weiß nicht so ganz, wie Dropping Knowledge bewertet werden soll, wie es der Interviewer des Chaosradio Express im Podcast betont. Dies muß zunächst erstmal nichts schlechtes sein, im Gegenteil ist es für Web 2.0- Projekte, und Dropping Knowledge zähle ich ebenfalls dazu, durchaus typisch, dass das Projekt in einer währenden Beta-Phase reift.

Apropos Web 2.0-Projekte, Dropping Knowledge würde ich für ein Web 2.0-Projekt halten, dass in der Offlinewelt seine Wirkung entfaltet. Dies ist eine sehr interessante Schnittstelle zwischen "Social Entrepreneurship" und dem Web 2.0-Denken.

Kritisch muß ich jedoch anmerken, dass die Usability auf der Website des Projektes noch zu wünschen übrig lässt.

Read more at http://www.droppingknowledge.org


Sunday, October 01, 2006

Die Wohnung- Folge 4

Kurioses aus dem Web 2.0. Die neue Folge aus der Reihe "Die Wohnung" ist da:



Read more at http://die-wohnung.buttermilkfresh.de/

Technorati Profile

Saturday, September 30, 2006

Web 2.0-Anwendungen lösen Ursprungsversprechen des Internets ein

Glaubwürdigkeit, Kritikfähigkeit, Authentizität, Relevanz und die Ermöglichung echter Partizipation. Dies seien die entscheidenden Bausteine für einen Erfolgreichen Einsatz der Web 2.0-Technologien, so die Experten auf dem Kongress Chance Web 2.0 in Köln.

Letzten Endes ist der Bericht des manager-magazins doch irgendwie wieder nur ein Wiederkeuen des schon Bekannten. Will man doch hoffen, dass der Kongress doch mehr hergegeben hat.

Gewerkschaft 2.0

Wenn man sich so seine Podcasts anschaut, will man garnicht glauben, dass Toni Mahoni eine so eloquente Zunge hat. Sind die "Web 2.0"- broadcast yourself-contentlieferanten eigentlich bescheuert? Müsste man eine Mikro-Arbeit-Gewerkschaft gründen, um die Leute vor Ausnutzung zu schütze ? Gewerkschaft 2.0 sozusagen.

Friday, September 29, 2006

Chance Web 2.0 Kongress in Köln

Mal schauen, ob ich mir über die Zeit hinweg ein kohärentes Bild von dem Kongress machen kann. Versuchen kann man es, in dem man die Live-Blogs durchstöbert.

Ich stelle fest, dass das Interesse am Web 2.0 allgemein in der Gesellschaft sehr groß ist und die Berichterstattung darüber intensiv. Enttäuschend ist, dass man sich immer wieder durch Berge von Inhalten durchlesen muss, um auf wirkliche Neuigkeiten zu stoßen, was das auch immer sein mag.

Natürlich sind die neu entstehenden Dienste recht interessant. Richtig spannend wird es aber werden, wenn das neue Internet in die Offlinewelt "einwirkt", was zur Zeit recht selten ist.

Nach wie vor interessant bleibt folgender Gedanke: wie lassen sich Innovationen der Zukunft mit Web 2.0 verbinden?

The Living Library :: The Living Library

Kollektive Intelligenz? Fallendes Wissen? 112 Persönlichkeiten beantworten wichtige Fragen der Menschheit. Ein sehr interessantes Podcast zum Thema findet man hier: Dropping Knowledge Interessant ist ebenfalls folgendes: "Mittels einer neuartigen von der DFKI entwickelten Suchmaschine welche Elemente von Social Software (Web 2.0) und des Semantic Web vereint, kann man die Website bzw. die globale, interaktive Bibliothek durchsuchen."

Thursday, September 28, 2006

Ein Produkt wartet auf seinen "Long Tail"

...so oder so ähnlich könnte man über die Stauente berichten. Dabei kann man "Stau" doppeldeutig verstehen. Wenn man auf der A2 in Richtung Berlin in einem Stau steht und einen Stau in seiner Harnröhre verspührt, dann ist die Stauente nötig. Und so wie man T-Schirts individuell bedrucken kann, so kann man seine Stauente individuell gestalten lassen.

Read more at http://www.pulliwood.de/


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Tuesday, September 26, 2006

Ehrensenf Internet TV


Und schon wieder eine grandiose Leistung bei ehrensenf. Wow.

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Die Wohnung

...nichts gefunden? ok. ok. dann eben auf dem direkten wege:

sevenload | Die Bild- und Videoplattform

....und auch hier findet man "Die Wohnung"

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Die Wohnung

....und hier ist sie. Die Web 2.0 Soap.

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Web 2.0 Soap- Internetfernsehen




Auch wenn hier lange nichts mehr passiert ist, es ist trotzdem sehr viel passiert.

Monday, June 26, 2006

web.XpunktNull.de » XpunktNull - so geht das nicht weiter!

Hallo,

genau das gleiche haben wir ebenfalls festgestellt. Uns reicht es nicht aus, einfach nur wahrzunehmen und zu berichten. Wir wollen bezogen auf das Web 2.0 innovativ denken und überlegen uns, in welchen Lebensbereichen sich das Web 2.0 niederschlagen könnte. Welche anderen Technologien gekoppelt an die Web 2.0-Entwicklungen Innovationen ermöglichen. Angefangen haben wir schon mit Überlegungen zur Schnittstelle zwischen Web 2.0 und Social Entrepreneurs. Als zukunftsfähig halten wir ebenfalls die Schnittstelle zwischen Web 2.0 und RFID.

Bei uns soll es aber nicht nur bei Gedanken bleiben. Aus einer "bottom-up -Situation" machen wir erste Versuche zum Thema. Wir versprechen uns daraus ein anders "Wissen" schaffen zu können.

Vielleicht kann man sich gegenseitig anregen. Da es uns auf jeden Fall auf das Wissentauschen ankommt, sind wir für alles offen.


Viele Grüße

Das web-zwei-null-Team

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Sunday, June 25, 2006

Einfach mal ohne viel Text .

Der quikmaps.com-Dienst erklärt sich von selbst. Die Usability ist so einfach, dass es sich empfiehlt, es einfach mal auszuprobieren.
Bezogen auf das Projekt: maschseekunst.buttermilkfresh.de sieht die Anwendung dann so aus:

Tuesday, June 20, 2006

Maschseekunst 2.0 beta

Und hier ist auch schon ein Micro-Startup.. Ein Versuch und ein Experiment. Das letzten Sonntag von Passanten gemalte Maschsee-Bild wird jetzt versteigert und nicht nur das. Das Bild selbst soll die Community des Maschsees dazu animieren, selbst am Sonntag ein Bild am Maschsee zu malen. Natürlich ist das Projekt "beta" und natürlich werden wir am Anfang ordentlich nachhelfen. Wie? Zunächst erstmal natürlich mit der Tatsache, dass wir selbst uns am Maschsee mit Pinsel, Leinwand und Farbe platzieren werden. Virales Marketing soll das Projekt in der lokalen Szene bekannt machen. Und dann? Und dann ist Hannes mit seinem Web-Radio da. Aber darüber wird man in der nächsten Zukunft erfahren. Zunächst erstmal ein "Trial and Error"-Projekt, bei dem wir uns bewusst vorgenommen haben, nicht zu wissen, wo es lang gehen wird. Der Maschsee jedenfalls bietet viele Möglichkeiten.

Trial and Error

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Sunday, June 18, 2006

Next 10 Years in E-Business: Noch'n Kongress

www.next10years.com, wohl immernoch die interessanteste Informationsquelle bezogen auf das Web 2.0. Ich stelle fest, dass man die Podcasts immer wieder hören kann, man entdeckt immer wieder etwas Neues. Und wie ich jetzt feststelle, soll es am 09.-12.10.2006 einen neuen Kongress zum Thema Zukunft des Internets geben. Da kann man ja echt gespannt sein. Bis dahin werden wir uns unter anderem mit der Schnittstelle Social Entrepreneurs und Web 2.0 und anderen vielversprechenden Themen beschäftigen. Und wer sehr viel Zeit hat, der kann sich mit der Unmenge an Web 2.0-Diensten unter http://web2.0slides.com/ begnügen.Viel Spaß dabei.Das Web-Zwei-Null Team.

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Web 2.0 und Social Entrepreneurs









Der Maschsee; Hannover, 18. Juni 2006; gemalt vom Offline-Mob

Social Entrepreneurs und Web 2.0

Ruhelose Menschen sind es, die Sozialunternehmer des postmodernen Bürgersektors, die mit "unternehmerischen Fähigkeiten" und "starken ethischen Überzeugungen" die Welt verändern. So zumindest spricht Daivd Bornstein in seinem Buch "Die Welt verändern. Social Entrepreneurs und die Kraft neuer Ideen", im Klett Cotta Verlag erschienen, über Menschen, die meistens aus ihrer persönlichen Lebenssituation und Erfahrung heraus systemische Veränderungen erwirken. Und da ist man gleich bei einer wesentlichen Schnittstelle zwischen dem Sozialunternehmertum und dem Web 2.0-Denken. Die grundsätzliche Gemeinsamkeit liegt unserer Meinung nach in der kreativen, systemischen Art, Probleme zu lösen. Ein besonders einleuchtendes Beispiel für die systemsiche Herangehensweise ist vor allem das Beispiel des brasilianischen Elektroingenieurs Fábio Rosa, der auf Grund mangelnder finanzieller Ressourcen und entgegen aller staatlich zugelassenen Normen und im ständigen Kampf gegen übermächtige Energie-Lobbyisten, über mehrere Jahre hinweg eine alternative Elektrifizierung in ländlichen Gebieten Brasiliens einführt. Er agiert nicht nur als Elektroingenieur sondern vor allem als praktischer Systemanalytiker.
Am Beispiel der Organisation Childline, eine Art SOS-Telefondienst für in Not geratene Kinder in Indien, macht Bornstein deutlich, dass es auch im Bereich des Sozialunternehmertums auf eine systemische Team- oder Communitybildung ankommen kann. Jeroo Bilimoria die Gründerin von Childline macht im Grunde genommen nichts anderes als vorhandene Ressourcen durch eine Teambildung für Kinder Indiens zu mobilisieren: "Praktisch alles, was Childline für seine Arbeit braucht, gab es bereits. Im Grunde verwandelte Childline eine Stadt in ein Team."

Unserer Meinung nach ist eine kreative Anwendung von Web 2.0-Möglichkeiten im Bereich des Sozialunternehmertums sehr vielversprechend und wir haben uns vorgenommen, diese Schnittstelle über längere Zeit hinweg zu erforschen. In nächster Zukunft werden wir uns um eine systematische Ausarbeitung bemühen.

Weiterhin berichtet Bornstein von der Organisation Ashoka, die seit 1978 Sozialunternehmer bewertet und fördert. Unserer Meinung nach eine durchaus als kritisch zu betrachtende Organisation, die, wenn man so will, sich selbst zwischen Sponsoren und Sozialunternehmer stellt und behauptet eine systematische Herangehensweise gefunden zu haben, mit der man schon sehr früh erfolgsversprechende Sozialunternehmer finden und fördern kann. Dies ermöglicht Ashoka das Sponsorenkapital anzuziehen und zu verwalten, eine gerechte Förderung der Sozialunternehmer hat es nur bedingt zur Folge.

Nichtsdestotrotz: Drayton der Gründer von Ashoka nennt folgende Qualitäten, die ein Unternehmer haben muss, wenn er sein Geschäftsmodell verwirklchen will: "Angesichts der Tatsache, daß eine neue Idee ständig revidiert und der Wirklichkeit angepaßt werden muß, lautet die entscheidende Frage: Verfolgt der Mensch, der sich für die Idee einsetzt, über die Beständigkeit, um die große Vision nicht aus den Augen zu verlieren, die Kreativität, um unvorhergesehene Probleme zu lösen, die Beharrlichkeit, um sie in die Tat umzusetzten, und die Unnachgiebigkeit, um auf dem eingeschlagenen Weg zu bleiben- ganz gleich, wie lange es dauert, wie viele Fehlkalkulationen, Pannen oder Mißgeschicke noch warten und wieviel Wiederstand und Einsamkeit noch ertragen werden müssen?" Unternehmer müssen Institutionen schaffen und menschliche Verhaltensweisen verändern.

Im stile des Web 2.0 Denkens haben wir uns dieser harten unternehmerischen Wirklichkeit gestellt und ein Experiment in der Offline-Welt gewagt. Da in der Web 2.0-Virtualität man selbst als Unternehmer quasi als Vermittler und weniger als Produzent fungiert, haben wir heute am sonnigen Sonntag versucht, Spaziergänger am Maschsee ein Bild malen zu lassen. Nach einer anfänglichen Schwierigkeit und dem Entschluss eine gewisse Struktur vorzugeben, kam dann erfolgreich das oben dargestellte Ergebnis heraus.

Das Web-Zwei-Null Team.

Thursday, June 01, 2006

Hello world!

Das "implizite Wissen" als Wettbewerbsvorteil. Wenn man sich so die aktuellen Blogs vor allem zum Thema Web 2.0 anguckt, stellt man fest, dass vieles einfach nur wiedergegeben wird, oder dass viele Blogger einfach auf andere Web 2.0- Dienste oder Blogs verwiesen. Wir mit unserem Blog wollen einen Mehrwert an Wissen bieten. Sicherlich sind die Informationsangebote durchaus wichtig. Wir mit unserem Blog wollen es mit dem Nutzen eines solchen Blogs auf die Spitze treiben und langfristig nicht nur auf Informationen verweisen sondern eigenes Wissen anbieten. Aktuell können wir tatsächlich einfach nur verweisen: das wohl heißeste Blog zum Thema "Long Tail Business" und Web 2.0 ist wohl das Blog vom spreadshirt.com-Grunder Lukasz Gadowski:

www.gruenderszene.de

Hoffentlich wird es eine Quelle "impliziten Wissens".

Saturday, May 27, 2006

Deineip - Selected Internet Sensations - Eintrag-Details: Neues Suchmaschinenkonzept

web 2.0 eine Revolution? Wir werden es herausfinden.

Read more at www.deineip.de/index.ph...

Schreiben statt Lesen « murksblog

Dem Web 2.0 gehört die Zukunft? Unser Think Tank wird es herausfinden.

Read more at www.polarluft.de/wordpr...

web2.0 journal bei Social Software und so

"social softare", ein zukunfsthema? wir werden es demnächst herausfinden.

Read more at soso.onitz.de/2006/02/0...

WEB 2.0 JOURNAL

WEB 2.0 JOURNAL, ein zukunftsweisendes Onlinemagazin? Wir werden es herausfinden.

Read more at web2.sys-con.com/

Blogger: web-zwei-null :: Grundlegende Einstellungen

Aller Anfang ist ein Blogg.

Read more at www.blogger.com/blog-op...

web-zwei-null

Think Tank. "web-zwei-null", ein Zukunftsthema? Wir wollen es herausfinden.