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Monday, June 26, 2006

web.XpunktNull.de » XpunktNull - so geht das nicht weiter!

Hallo,

genau das gleiche haben wir ebenfalls festgestellt. Uns reicht es nicht aus, einfach nur wahrzunehmen und zu berichten. Wir wollen bezogen auf das Web 2.0 innovativ denken und überlegen uns, in welchen Lebensbereichen sich das Web 2.0 niederschlagen könnte. Welche anderen Technologien gekoppelt an die Web 2.0-Entwicklungen Innovationen ermöglichen. Angefangen haben wir schon mit Überlegungen zur Schnittstelle zwischen Web 2.0 und Social Entrepreneurs. Als zukunftsfähig halten wir ebenfalls die Schnittstelle zwischen Web 2.0 und RFID.

Bei uns soll es aber nicht nur bei Gedanken bleiben. Aus einer "bottom-up -Situation" machen wir erste Versuche zum Thema. Wir versprechen uns daraus ein anders "Wissen" schaffen zu können.

Vielleicht kann man sich gegenseitig anregen. Da es uns auf jeden Fall auf das Wissentauschen ankommt, sind wir für alles offen.


Viele Grüße

Das web-zwei-null-Team

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Sunday, June 25, 2006

Einfach mal ohne viel Text .

Der quikmaps.com-Dienst erklärt sich von selbst. Die Usability ist so einfach, dass es sich empfiehlt, es einfach mal auszuprobieren.
Bezogen auf das Projekt: maschseekunst.buttermilkfresh.de sieht die Anwendung dann so aus:

Tuesday, June 20, 2006

Maschseekunst 2.0 beta

Und hier ist auch schon ein Micro-Startup.. Ein Versuch und ein Experiment. Das letzten Sonntag von Passanten gemalte Maschsee-Bild wird jetzt versteigert und nicht nur das. Das Bild selbst soll die Community des Maschsees dazu animieren, selbst am Sonntag ein Bild am Maschsee zu malen. Natürlich ist das Projekt "beta" und natürlich werden wir am Anfang ordentlich nachhelfen. Wie? Zunächst erstmal natürlich mit der Tatsache, dass wir selbst uns am Maschsee mit Pinsel, Leinwand und Farbe platzieren werden. Virales Marketing soll das Projekt in der lokalen Szene bekannt machen. Und dann? Und dann ist Hannes mit seinem Web-Radio da. Aber darüber wird man in der nächsten Zukunft erfahren. Zunächst erstmal ein "Trial and Error"-Projekt, bei dem wir uns bewusst vorgenommen haben, nicht zu wissen, wo es lang gehen wird. Der Maschsee jedenfalls bietet viele Möglichkeiten.

Trial and Error

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Sunday, June 18, 2006

Next 10 Years in E-Business: Noch'n Kongress

www.next10years.com, wohl immernoch die interessanteste Informationsquelle bezogen auf das Web 2.0. Ich stelle fest, dass man die Podcasts immer wieder hören kann, man entdeckt immer wieder etwas Neues. Und wie ich jetzt feststelle, soll es am 09.-12.10.2006 einen neuen Kongress zum Thema Zukunft des Internets geben. Da kann man ja echt gespannt sein. Bis dahin werden wir uns unter anderem mit der Schnittstelle Social Entrepreneurs und Web 2.0 und anderen vielversprechenden Themen beschäftigen. Und wer sehr viel Zeit hat, der kann sich mit der Unmenge an Web 2.0-Diensten unter http://web2.0slides.com/ begnügen.Viel Spaß dabei.Das Web-Zwei-Null Team.

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Web 2.0 und Social Entrepreneurs









Der Maschsee; Hannover, 18. Juni 2006; gemalt vom Offline-Mob

Social Entrepreneurs und Web 2.0

Ruhelose Menschen sind es, die Sozialunternehmer des postmodernen Bürgersektors, die mit "unternehmerischen Fähigkeiten" und "starken ethischen Überzeugungen" die Welt verändern. So zumindest spricht Daivd Bornstein in seinem Buch "Die Welt verändern. Social Entrepreneurs und die Kraft neuer Ideen", im Klett Cotta Verlag erschienen, über Menschen, die meistens aus ihrer persönlichen Lebenssituation und Erfahrung heraus systemische Veränderungen erwirken. Und da ist man gleich bei einer wesentlichen Schnittstelle zwischen dem Sozialunternehmertum und dem Web 2.0-Denken. Die grundsätzliche Gemeinsamkeit liegt unserer Meinung nach in der kreativen, systemischen Art, Probleme zu lösen. Ein besonders einleuchtendes Beispiel für die systemsiche Herangehensweise ist vor allem das Beispiel des brasilianischen Elektroingenieurs Fábio Rosa, der auf Grund mangelnder finanzieller Ressourcen und entgegen aller staatlich zugelassenen Normen und im ständigen Kampf gegen übermächtige Energie-Lobbyisten, über mehrere Jahre hinweg eine alternative Elektrifizierung in ländlichen Gebieten Brasiliens einführt. Er agiert nicht nur als Elektroingenieur sondern vor allem als praktischer Systemanalytiker.
Am Beispiel der Organisation Childline, eine Art SOS-Telefondienst für in Not geratene Kinder in Indien, macht Bornstein deutlich, dass es auch im Bereich des Sozialunternehmertums auf eine systemische Team- oder Communitybildung ankommen kann. Jeroo Bilimoria die Gründerin von Childline macht im Grunde genommen nichts anderes als vorhandene Ressourcen durch eine Teambildung für Kinder Indiens zu mobilisieren: "Praktisch alles, was Childline für seine Arbeit braucht, gab es bereits. Im Grunde verwandelte Childline eine Stadt in ein Team."

Unserer Meinung nach ist eine kreative Anwendung von Web 2.0-Möglichkeiten im Bereich des Sozialunternehmertums sehr vielversprechend und wir haben uns vorgenommen, diese Schnittstelle über längere Zeit hinweg zu erforschen. In nächster Zukunft werden wir uns um eine systematische Ausarbeitung bemühen.

Weiterhin berichtet Bornstein von der Organisation Ashoka, die seit 1978 Sozialunternehmer bewertet und fördert. Unserer Meinung nach eine durchaus als kritisch zu betrachtende Organisation, die, wenn man so will, sich selbst zwischen Sponsoren und Sozialunternehmer stellt und behauptet eine systematische Herangehensweise gefunden zu haben, mit der man schon sehr früh erfolgsversprechende Sozialunternehmer finden und fördern kann. Dies ermöglicht Ashoka das Sponsorenkapital anzuziehen und zu verwalten, eine gerechte Förderung der Sozialunternehmer hat es nur bedingt zur Folge.

Nichtsdestotrotz: Drayton der Gründer von Ashoka nennt folgende Qualitäten, die ein Unternehmer haben muss, wenn er sein Geschäftsmodell verwirklchen will: "Angesichts der Tatsache, daß eine neue Idee ständig revidiert und der Wirklichkeit angepaßt werden muß, lautet die entscheidende Frage: Verfolgt der Mensch, der sich für die Idee einsetzt, über die Beständigkeit, um die große Vision nicht aus den Augen zu verlieren, die Kreativität, um unvorhergesehene Probleme zu lösen, die Beharrlichkeit, um sie in die Tat umzusetzten, und die Unnachgiebigkeit, um auf dem eingeschlagenen Weg zu bleiben- ganz gleich, wie lange es dauert, wie viele Fehlkalkulationen, Pannen oder Mißgeschicke noch warten und wieviel Wiederstand und Einsamkeit noch ertragen werden müssen?" Unternehmer müssen Institutionen schaffen und menschliche Verhaltensweisen verändern.

Im stile des Web 2.0 Denkens haben wir uns dieser harten unternehmerischen Wirklichkeit gestellt und ein Experiment in der Offline-Welt gewagt. Da in der Web 2.0-Virtualität man selbst als Unternehmer quasi als Vermittler und weniger als Produzent fungiert, haben wir heute am sonnigen Sonntag versucht, Spaziergänger am Maschsee ein Bild malen zu lassen. Nach einer anfänglichen Schwierigkeit und dem Entschluss eine gewisse Struktur vorzugeben, kam dann erfolgreich das oben dargestellte Ergebnis heraus.

Das Web-Zwei-Null Team.

Thursday, June 01, 2006

Hello world!

Das "implizite Wissen" als Wettbewerbsvorteil. Wenn man sich so die aktuellen Blogs vor allem zum Thema Web 2.0 anguckt, stellt man fest, dass vieles einfach nur wiedergegeben wird, oder dass viele Blogger einfach auf andere Web 2.0- Dienste oder Blogs verwiesen. Wir mit unserem Blog wollen einen Mehrwert an Wissen bieten. Sicherlich sind die Informationsangebote durchaus wichtig. Wir mit unserem Blog wollen es mit dem Nutzen eines solchen Blogs auf die Spitze treiben und langfristig nicht nur auf Informationen verweisen sondern eigenes Wissen anbieten. Aktuell können wir tatsächlich einfach nur verweisen: das wohl heißeste Blog zum Thema "Long Tail Business" und Web 2.0 ist wohl das Blog vom spreadshirt.com-Grunder Lukasz Gadowski:

www.gruenderszene.de

Hoffentlich wird es eine Quelle "impliziten Wissens".