The Living Library - Eine "Gutmenscheninitiative"

Dropping Knowledge "droppt" so wie einzelne Tropfen in mein Bewußtsein. Etweder war es eine Absicht der Macher oder aber ist es nur ein Zufall. Ich habe den Eindruck, dass die Kommunikationswege und die Art des Kommunizierens sporadisch verläuft. Vielleicht schildere ich mal kurz wie ich darauf aufmerksam geworden bin:
Zunächst erstmal war da ein Artikel in der FAZ über das kommende Projekt. Es war so ca. zwei Wochen vor dem Stichtag. Anschließend war ich zufällig in Berlin und habe am Bahnhof im Fernsehen dafür die Werbung gesehen. Am Tag des Geschehens habe ich dann zu Hause versucht, live zu beobachten, was passiert. ABER, der Traffic war an dem Tag auf der Website anscheinend so hoch, dass die Live-Verfolgung unmöglich war. Und bis heute ist es immer noch nicht wirklich klar, was das Ergebnis des Ganzen sein soll.
Der Wikipedia-Artikel spricht über das Ziel, "einen weltumspannenden Dialog über die großen Probleme der Welt zu schaffen."
Nach wie vor ist das Echo des Events größer, als die Wirkung und man selbst weiß nicht so ganz, wie Dropping Knowledge bewertet werden soll, wie es der Interviewer des Chaosradio Express im Podcast betont. Dies muß zunächst erstmal nichts schlechtes sein, im Gegenteil ist es für Web 2.0- Projekte, und Dropping Knowledge zähle ich ebenfalls dazu, durchaus typisch, dass das Projekt in einer währenden Beta-Phase reift.
Apropos Web 2.0-Projekte, Dropping Knowledge würde ich für ein Web 2.0-Projekt halten, dass in der Offlinewelt seine Wirkung entfaltet. Dies ist eine sehr interessante Schnittstelle zwischen "Social Entrepreneurship" und dem Web 2.0-Denken.
Kritisch muß ich jedoch anmerken, dass die Usability auf der Website des Projektes noch zu wünschen übrig lässt.
Read more at http://www.droppingknowledge.org
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