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Tuesday, October 03, 2006

Wie baue ich eine Community? Die Anfangsphase



Bericht einer teilnehmenden Beobachtung
Dabei steht natürlich nicht die Frage nach der Architektur der Software. Aller Welt redet von Social Software und Communities. Will man einen Internetdienst aufbauen, solle man zunächst eine Community bilden. Leichter gesagt als getan, denn wo keine Community ist, wird es auch per se keine geben. Da muss man schon als "Dienstleister" nachhelfen.

Die Community-Builder
Ich würde jetzt schätzen, bezogen auf eine Video- und Bildercommunity, man braucht zunächst so ca. 25 Teilnehmer, die proaktiv ihren Content einspeisen und quasi den Deinst und die Community simulieren.

Nette User
Auch hier muss vorher bedacht sein, welche Teilnehmer man sich wünscht. Sicherlich sind die neuen Medien bei der jüngeren Bevölkerung sehr beliebt. Doch sollte man wahrscheinlch nicht nur auf sie setzen. Die "gefaketen" User könnten z.B. sein: der nette Onkel mit Bart und seinen Photos vom Angelurlaub, oder der aus Deutschland in die USA ausgewanderte Mechaniker mit Photos von Palmen und dem Meer oder aber die junggebliebene Oma, die es sich im hohen Alter das Photographieren zum Hobby gemacht hat. Und was alle möglichst gemeinsam haben sollten: sie alle machen gerne "naturalistisch-perfekte" Bilder. Ein sehr beliebtes Motiv: Blumen.

Positiv Campaigning
Die "gefaketen" User sollen natürlich auch nicht nur dasein. Sie müssen proaktiv die Videos und Bilder anderer Teilnehmer bewerten. Durch ihre Einträge im Gästebuch und durch ihre Anmerkungen zu den jeweiligen Bildern und Videos bestimmen sie die Art des Benehmens. Dadurch entsteht bei neuen Usern ein "Willkommens-Effekt".

Lass sie Spielen
So eine "Fun-Community" braucht seinen Fun. Also müssen Spiele oder Ähnliches her. Zum Beispiel kann man eine vom "Freak" gemachte Show als ein spezielles Programm anbieten oder aber eine Schauspiel-WG in ihrem Alltag sich darstellen lassen. Ein spezieller Gast, vielleicht eine Sägerin oder ein Schauspieler, könnte ebenfalls als eine Spezialität angeboten werden. Bei all den Angeboten kommt es natürlch auf die Kontinuität an.

Soweit erstmal vom Forschungsfeld

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